Vom Kritischen Pfad zur Kritischen Kette

Critical Chain Project Management (CCPM)

Sie möchten eine Managementmethode, die dafür sorgt, dass Ihre Projekte innerhalb des Budgets und der Termine bleibt? Dann lesen Sie bitte weiter. Wir stellen Ihnen hier eine neue und weltweit erfolgreiche Methode für das Projektmanagement vor: 

Warum eine "neue" Methode?
Klassische Projektmanagement-Ansätze auf Grundlage des Modells „kritischer Pfad“ (1957) stoßen seit Jahren an ihre Grenzen.

Dieses zeigt sich unter anderem an den sehr häufigen Verletzungen von Terminen und Budgets.
Trotz hohem persönlichen Einsatz der Beteiligten, allen voran den Projektleitern und den Kernteams der Projekte, wiederholen sich diese Probleme und neue Erkenntnisse werden nicht umgesetzt.

An dieser Stelle setzt das Modell der kritischen Kette (critical chain project management - CCPM - nach Goldratt, 1995) an und betrachtet zusätzlich alle sich zeigenden Engpässe, um diesen systematisch zu begegnen. Die Analyse von Engpässen (Theory of Constraints, Goldratt) als Teil der Projektleitungsaufgaben erlaubt das Management des Projekts und seines Produktionsdurchsatzes anstelle der bisherigen „Bewachung des kritischen Pfades als Folge der daran beteiligten Arbeitspakete“.

Ab wann bringt mir das Vorteile?
Dieses Vorgehen, das von Kunden als Umwälzung empfunden wird, schafft meist binnen 6 Monaten nach Start eine Freisetzung von Projektleistung in der Größenordnung ab 25% verglichen mit CPM. Weitere Optimierungen werden durch ToC zusätzlich erreicht: Produktion, Innovation, Time-to-Market, Premium Pricing für schnellere Belieferung von Kunden, Eintritt in die Riege der A- Lieferanten bei z.B. der Automobilindustrie uvm. Somit werden Werte von weiteren 25% und mehr realisiert. Diese sind sichtbar und messbar, was aus Sicht des Management ein besonderer Vorteil ist, um auf dieser Basis weitere Optimierungen neuer oder anderer Engpässe bei Bedarf nachfolgen zu lassen und auch deren Wirksamkeit messen zu können.

Wer setzt CCPM ein?

Weltweit setzen namhafte Unternehmen in allen Branchen auf diese Methode, die konsequent strukturelle Schwächen anderer Projektmanagement-Modelle benennt und behebt. CCPM wird in Verbindung mit ToC zur Engpass-Analyse und -Optimierung verwendet und bildet unternehmensweit die Basis der laufenden Optimierung in allen Bereichen.

Wie wird CCPM eingeführt?
Die Einführung erfolgt in Stufen, in denen erst das Unternehmen in den dringlichsten Bereichen analysiert und gemeinsam bewertet wird. Besonderes Augenmerk liegt auf den Engpässen, die systematisch ermittelt, ursächlich erkannt und an ihrer Wurzel behoben werden.
Zusammen mit geeigneten Tools wird das Projektmanagement auf dieses neue Verfahren umgestellt und unterstützt, um auch Lernerfahrungen und Optimierungspotenziale mit der ToC (Theory of Constraints) künftig selbständig in die laufende Arbeit aufnehmen zu können.
Die Begleitung Ihrer Organisation erfolgt durch fachliches Coaching, je nach Bedarf.
Die erreichte Leistung ist zumeist mit den bestehenden Messmethoden erkennbar, wodurch Sie stets den Grad der Verbesserung erkennen und weitere Maßnahmen priorisieren können.

Der Nutzen
Davon gibt es mindestens drei.

  1. Sie gewinnen 25% oder mehr auf die Leistung im Projekt als direkte Einsparung.
  2. Sie gewinnen durch ToC Erlössteigerungen und Kostensenkungen von in Summe 25% oder mehr in den beteiligten Bereichen Ihres Unternehmens.
  3. Innovation wird als Chance erkannt, nicht mehr latent abgelehnt und zum "Normal" der täglichen Praxis.

 

Multi-Projektumgebungen

Sofern in Ihrem Umfeld mehr als 1 Projekt von denselben Team-Mitgliedern (aka Ressourcen) parallel durchgeführt wird, was nach unserer Erfahrung der Regelfall ist, betreiben Sie eine Multi-Projektumgebung.
Dieses führt naturgemäß zu Konflikten in der Ressourcen-Ebene bei Planung und späterem realen Abruf durch die Projektleiter. Die Folgen sind Terminverzug, Kosten- und Ressourcenbedarfssteigerungen, häufig auch das (teilweise) Scheitern einzelner Projekte, die danach wieder neu angegangen werden müssen.

Bitte lesen Sie hierzu den Beitrag zum Multi-Projektmanagement mit Epicflow.